FDP Berlin-Mitte

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Social Media, Kinder- und Jugendschutz und der Nanny-Staat

Kinder und Jugendliche müssen geschützt werden – vor Gewalt, Missbrauch, Manipulation, Mobbing, Suchtmechanismen und strafbaren Inhalten. Dieser Schutz ist keine Nebensache, sondern eine zentrale Aufgabe von Politik, Gesellschaft, Eltern, Schulen und Plattformbetreibern. Gerade in digitalen Räumen sind junge Menschen besonderen Risiken ausgesetzt, die wir ernst nehmen müssen.

Gleichzeitig stellt sich die liberale Frage: Wie gelingt wirksamer Kinder- und Jugendschutz, ohne Freiheit, Grundrechte, Elternverantwortung und digitale Teilhabe unnötig einzuschränken? Wo braucht es klare Regeln und konsequente Durchsetzung – und wo beginnt ein Nanny-Staat, der jungen Menschen eher misstraut, als sie zu stärken?

Unter dem Titel „Social Media, Kinder- und Jugendschutz und der Nanny-Staat“ laden wir herzlich zu einer offenen Diskussionsveranstaltung ein. Grundlage der Debatte ist die Überzeugung, dass Kinder- und Jugendschutz notwendig und richtig ist, aber nicht als pauschaler Vorwand dienen darf, um digitale Räume übermäßig staatlich zu kontrollieren oder junge Menschen von der offenen digitalen Öffentlichkeit auszuschließen.

Im Mittelpunkt stehen daher Fragen nach wirksamen Schutzmechanismen, Medienbildung, Elternrechten, Plattformverantwortung, Altersverifikation, Suchtprävention, Meinungsfreiheit, Eigenverantwortung und der Rolle des Staates. Wir wollen diskutieren, welche Maßnahmen Kinder und Jugendliche tatsächlich schützen – und welche am Ende mehr Symbolpolitik als Lösung sind.

Montag, 22. Juni 2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr

EmMi LuebesKind gGmbH
Littenstraße 87, 10179 Berlin
10179 Berlin

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